Aktuell

Schoggichäferli-Aktion 2012

Klassenkasse aufbessern,  Sackgeld verdienen, Suchtprävention unterstützen

mehr ...




Jetzt anmelden

123. Besinnungswoche im Heimetli

Vom 25.02.-03.03.2012 findet wieder unsere Besinnungswoche statt.

 

Weiterlesen...



Blaues Kreuz

Wenn der Alkohol Sie bedrängt

Das Blaue Kreuz ist ein international tätiges Hilfswerk. Es bietet alkoholkranken Menschen und ihren Angehörigen Beratung an und leistet Präventionsarbeit. Als Teil des diakonischen Werkes der christlichen Kirchen ist es politisch und konfessionell unabhängig.

 

Geschichtliches

Die Entdeckung: Alkoholkranken kann geholfen werden

Man schrieb das Jahr 1877, die Industriealisierung war in vollem Gange, die Landbevölkerung drängte in die Städte, die Arbeitsbedingungen waren schlecht und der Armutsalkoholismus forderte viele Opfer. Dem mochte der westschweizer Pfarrer Lucien Rochat nicht tatenlos zusehen. Aufgrund seiner Begegnungen mit ehemals Alkoholkranken in England gründete er in Genf das Blaue Kreuz mit dem Ziel, Alkoholkranken und ihren Familien zu helfen. Die Blaukreuz-Arbeit wuchs schnell, zuerst in der West-, dann in der Deutschschweiz in Frankreich und Deutschland. Heute gibt es Blaukreuzarbeit in über 50 Ländern der Erde.

Pioniergeist schafft Neues

Weil sich die öffentlichen Hilfsangebote änderten und der Staat immer mehr Aufgaben übernahm, musste auch das Blaue Kreuz seine Arbeit laufend anpassen. Aus Blaukreuz-Agenturen wurden Fürsorgestellen und später Fachstellen für Alkoholprobleme. Neben den Blaukreuzvereinen entstanden Beratungsstellen, Heime für Alkoholkranke, Ferienlagerhäuser und der Blaukreuz-Verlag. Das Blaue Kreuz war stets auf der Suche nach sinnvollen und zeitgemässen Hilfsangeboten. Besinnungswochen, Gesprächsgruppen und Kursangebote ergänzen die Einzel-, Paar- und Familienberatung.

Christlicher Hintergrund und alkoholfreier Lebensstil

Die Erfahrung, dass der christliche Glaube eine Kraftquelle auf dem Weg aus der Sucht sein kann, prägt bis heute die Laien- und Facharbeit des Blauen Kreuzes. Auch ein alkoholfreier Lebensstil aus Solidarität mit den Alkoholkranken war bis vor wenigen Jahren eine Selbstverständlichkeit.

Prävention und Gesundheitsförderung

Ebenfalls noch vor 1900 begann die Jugendarbeit mit Hoffnungsbundgruppen, mit Töchtern- und Jünglingsbünden und mit Mädchen- und Bubengruppen  -  die Präventionsarbeit war geboren. Auch diese hat sich im Laufe der Zeit stark gewandelt. Während bis gegen Ende des 20. Jahrhunderts Gruppen und Lagerarbeit im Vordergrund standen, lösten neue Projekte und professionelle Präventionsarbeit die Laien- und Gruppenarbeit weitgehend ab.